Aktuelles

 

 

Bischof Modeste Kambou, Burkina Faso, zu Gast an der Maria Ward Realschule Altötting

„Die Christen werden dann akzeptiert, wenn sie das Leben der Menschen besser machen“

 

 

Wie leben Christen in fernen Ländern und Kulturen? Im Oktober, dem Monat der Weltmission, haben die Achtklässlerinnen der Maria Ward Realschule Altötting Gelegenheit, aus erster Quelle von Fetischmeistern, Dorfkönigen und christlicher Mission in einem der weltweit ärmsten Länder zu erfahren. Modeste Kambou, 53, bescheiden im Auftreten, aber bestimmt, ist es gewohnt, vor Schülern zu stehen. 15 Jahre lang unterrichtete er Jugendliche, die sich auf den Priesterberuf vorbereiten, in Sprache und Literatur; 9 Jahre war er Direktor der Schule, bis ihm, mit 48, das Amt des Bischofs übertragen wurde. In seiner Diözese Gaoa im Südwesten von Burkina Faso gibt es nur 5 % Katholiken, 89 % gehören traditionellen afrikanischen Religionen an, d. h., sie verehren Geister, etwa die der Ahnen. Jede Familie sucht sich einen Geist, der sie beschützt; Wünsche, Bitten werden an den Fetischmeister gerichtet, der sie dann an den jeweiligen Geist weiterleitet. Er ist Wahrsager, Berater, Priester, oft auch zugleich Dorfkönig und damit „Chef der Erde“. Als solcher ist er für den Kult des Geistes zuständig, der über die Erde herrscht, und vergibt das Land an die Dorfbewohner.

Die katholische Kirche in dem westafrikanischen Land verteufelt den Fetischkult nicht, sondern pflegt die harmonische Begegnung und den Dialog mit Fetischmeistern und Dorfkönigen. Im Gottesdienst werden selbstverständlich afrikanische Sprache, Tänze und Musik verwendet; „wir beten mit dem ganzen Körper und preisen Gott im Tanz“, so der Bischof. Eine Messe dauert bei festlichen Anlässen schon mal drei, vier Stunden, erfahren die erstaunten Mädels. Modeste Kambou lächelt. „ Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Ihr Europäer habt die Uhr, aber wir haben die Zeit!“ In der afrikanischen Bevölkerung werden die Christen da akzeptiert, wo sie das Leben der Menschen besser machen. Als 1900 die ersten Missionare nach Burkina Faso kamen, gründeten sie sogleich Schulen. Viele Ärzte, Beamte, Führungskräfte, darunter der jetzige Staatspräsident Roch Marc Kaboré, haben katholische Schulen besucht. Die Menschen schätzen die Ausbildung der katholischen Schulen sehr, da sie gründlich und offen ist für alle, unabhängig von ethnischer und religiöser Herkunft. Nicht selbstverständlich, wie der Bischof anschließend im Gespräch mit den Schülerinnen anmerkt, denn gegenwärtig investieren einige arabische Länder Millionen in Koranschulen, die aber nur von Muslimen besucht werden dürfen.

Jedenfalls gibt es noch große Entwicklungsaufgaben in Burkina Faso, einem Land, das, gemessen am Einkommen, in der Weltrangliste den fünftletzten Platz belegt. Das katholische Hilfswerk missio, auf dessen Einladung Bischof Modeste zurzeit Schulen und Gemeinden in der Diözese Passau besucht, unterstützt seine Bildungsarbeit schon seit Jahren. Es ist ein Geben und Nehmen: Am Ende des Vortrags spendet der Bischof den 110 Mädchen mit ihren Lehrkräften in seiner afrikanischen Sprache den Segen, und es ist für alle spürbar, welche Kraft in diesem Segen aus dem schwarzen Kontinent liegt.

Andreas Gruber

 

 

 

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(Dr. Andreas Hatzung überreichte Schulleiter Ulrich Anneser

das Zertifikat „Erziehungsgemeinschaft“ an katholischen Schulen)

 

Mehr dazu finden Sie hier!

 

 

 

 

Bussicherheitstraining für die Schülerinnen der 5. Klassen

 

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Die Schülerinnen der 5. Klassen haben ihr Klassenzimmer mit einem endlos langen Gefährt der Firma Brodschelm vertauscht, 69 Sitzplätze, 8 Kameras, Notausstieg im Dach und jede Menge teure Einrichtung. Ein Kaugummi reicht, einen Sitzbezug zu ruinieren, Kosten: 800 Euro. Oder wenn der Bus als Zielscheibe beim Schneeballwerfen dient: Ein Steinchen im Schneeball, ein Lackschaden, schon wieder 800 Euro fällig.

Jannik zeigt den Mädels, wo der Hammer hängt. Der nämlich, womit im Notfall die Fensterscheibe eingeschlagen werden kann, wenn der Ausstieg aus dem Bus blockiert ist. Ein kleiner Schlag genügt, und schon zerspringt die riesige Scheibe in abertausende Teilchen. Sollte man aber nur im Notfall machen, denn sonst sind 3.000 Euro fällig.

Nun ist Katharina dran: Sie nimmt im Fahrersitz Platz und schaut in den Rückspiegel. Ihre Klassenkameradinnen stehen draußen dicht entlang am Bus – da hat sie alle im Blick. Treten die draußen aber nur einen Schritt zur Seite: Nichts mehr zu sehen. Toter Winkel! Und wie ist das mit dem Drängeln beim Einsteigen? Jannik stoppt mit der Uhr: Diejenigen, die sich in einer Reihe anstellen und zügig einsteigen, sind wesentlich schneller im Bus als die Drängler, die sich beim Einstieg gegenseitig wegschubsen. Schlimmer aber noch, wenn die Drängler sich vor dem Bus herumtummeln. Jannik zeigt mit vollem Körpereinsatz, wie das aussehen kann. Da hört der Spaß auf: Jedes Jahr verunglücken fünf Kinder tödlich bei Busunfällen, weil sie im toten Winkel einfach nicht zu sehen sind. Fahrer Meingassner demonstriert eindrucksvoll, was passiert, wenn 16 Tonnen Gewicht über einen gefüllten großen Wasserkanister rollen – da ist alles platt!

Als Fahrer und als Mitfahrer hat man eine große Verantwortung, und das ist in den anderthalb Stunden Bustraining allen klargeworden.

 

 

 

Juniorwahl

 

         

 

Die Schülerinnen der 10. Klassen durften im Rahmen der „Juniorwahl“ ihre Stimme bei der Bundestagswahl abgeben. Die Klasse 10 R b übernahm die Wahlleitung. Wahlbenachrichtigungen wurden ausgeteilt, eine Wahlaufklärung durchgeführt und schließlich mit Originalzettel im Wahllokal der 10 R b gewählt. Die Stimmzettel kamen in die Wahlurne und wurden von der Klasse 10 R b anschließend ausgezählt.

Die Simulierung des Wahlvorgangs führt die Schülerinnen an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Partizipation im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor.

 

 

 

 

Besuch auf dem Lebacher-Hof

 

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Die Klasse 6 R c besuchte im Rahmen des Erdkundeunterrichts gemeinsam mit Frau Petra Achatz und Herrn Thorsten Frankenberger den Bauernhof der Familie Lebacher in Tyrlaching. Die Mädchen erfuhren vieles rund um die Haltung von Kühen, Kälbern und Stieren.

Zum Schluss gab es noch reichlich Brotzeit mit selbst gemachtem Käse und Milch aus eigener Herstellung. Besondere Aufmerksamkeit zog auch der Welpe Paul auf sich.

 

 

 

 

Technikwandertag

 

FOS mit Herrn Diny

Die Berufliche Oberschule Inn-Salzach veranstaltete zusammen mit dem BTZ Mühldorf/Altötting für unsere Realschule einen Technikwandertag für die Schülerinnen der 8. Klasse der Wahlpflichtfächergruppe I.

Angeleitet von Ausbildern der Handwerkskammer konnten die Schülerinnen einen Einblick in die Bautechnik erhalten. Begeistert mauerten die Mädchen – mit Begleitlehrkraft Herrn Josef Diny – einen Kamin.

Herzlichen Dank an die Fachoberschule Altötting, insbesondere an Herrn Wendlinger.

 

 

 

47. Internationaler Jugendwettbewerb „jugend creativ“ bei der VR meine Raiffeisenbank eG

 

Hofer Ronja - Preisverleihung     Thanner Lea - Preisverleihung

 

Wir gratulieren unseren Schülerinnen herzlich zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb der VR meine Raiffeisenbank eG „Freundschaft ist … Bunt!“

 

 

 

 

 

Besuch des Bundeswehrstandorts Bad Reichenhall

 

Strahberger - Besuch Bundeswehr

 

Die Klasse 10 R c besuchte im Rahmen des Sozialkundeunterrichts mit Herrn Strahberger und Herrn Schafberger den Bundeswehrstandort Bad Reichenhall und erhielt einen interessanten Einblick in den Tagesablauf an diesem Standort, sowie zahlreiche Informationen über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr.

 

 

 

 

 

 

Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule gewinnen den 2. Platz beim Wettbewerb "Zeig´ uns, was läuft!"

Im Rahmen eines Wettbewerbes des Bayerischen Staatsministeriums erhielt die Klasse 9 R b am Montag, 14.11.2016, vom  Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich im Gloriapalast München feierlich eine Auszeichnung überreicht.

Mit ihrem selbst erstellten Lernvideo zum Thema "Rücksendungen von Handelswaren" überzeugten die Schülerinnen die Jury. In der Laudatio wurde "die Kreativität und die spielerische Umsetzung eines relativ trockenen Stoffes" im Lernvideo hervorgehoben. Bei über 200 eingereichten Lernvideos, erreichte der Beitrag der Klasse 9 R b, in der Kategorie "Geisteswissenschaften" den 2. Platz.

Neben einer Urkunde freuten sich die Schülerinnen natürlich auch über die ausgesetzte Prämie in Höhe von 300 €.

Bereits im letzten Schuljahr hatten die Mädchen im Fach Informationstechnologie den Umgang mit iPads erlernt und dann die Idee eines Lernvideos im Fach BWR umgesetzt.

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Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (links), Hauptgeschäftsführer der vbw Bertram Brossardt (rechts),

Miriam Kriegl, Nina Kamhuber und betreuende Lehrkraft Thorsten Frankenberger

 

Pressemitteilung vom 14. Nov. 2016 als Download

 

 

Weitere Informationen über den Wettbewerb und das Lernvideo finden Sie unter folgendem Link:

 

http://bildungspakt-bayern.de/zeig-uns-was-laeuft-der-videowettbewerb

 

 

Lernvideo zum Lernstoff der 8. Jgst. BWR  - „Rücksendung von Handelswaren“

 

als Download

 

 

Frankenberger - Wettbewerb - Geldübergabe

 

Schulleiter Ulrich Anneser und BWR-Lehrer Thorsten Frankenberger überreichen den Schülerinnen den Gewinn.

 

 

 

 

Besuch des Wacker Schulbotschafters

 

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Am 12.10.16 wurde in der 10Ra fleißig experimentiert. Frau Puffer (Chemielaborantin der WACKER Chemie AG) besuchte die Maria Ward Realschule und hatte viele spannende Versuche mit im Gepäck. So wurde z.B. die Wirksamkeit eines Entschäumers untersucht oder Cyclodextrine verwendet, um Gerüche „verschwinden“ zu lassen. Es war ein gelungener Einblick in die komplexe Welt der anwendungsbezogenen Chemie.

 

Stefanie Liebert

 

 

 

 

 

Verleihung des Qualitätssiegels „Nachhaltige Schulentwicklung“

durch das Katholische Schulwerk in Bayern

 

 

 

 

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          (zum Vergrößern

bitte auf das Zertifikat klicken!)

 

 

 

Bilderreigen des Festakts am Freitag, 15.04.2016

 

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