Infos

 

 

Elternmitwirkungsordnung für die Schulen der Maria-Ward-Schulstiftung Passau (als Download)

 

 

 

Vorstellung der Maria-Ward-Schulstiftung Passau - Profil der Maria-Ward-Schulen

 

Vortrag Sr. M. Carmen Irrgang CJ mit anschließender Diskussion

 

 

Referentin:

Sr. M. Carmen Irrgang CJ ist Mitglied des Ordens der Congregatio Jesu (CJ), hat früher die Realschule in Burghausen geleitet und ist Vorsitzende des Stiftungsrats der Maria-Ward Schulstiftung Passau. Sie  ist als Delegierte der Provinzoberin der Mitteleuropäischen Provinz der Congregatio Jesu  zuständig für vier Stiftungen.

 

Sr. Carmen stellte in ihrem Vortrag den Träger unserer Schule, die Maria-Ward-Schulstiftung Passau, vor. Diese Stiftung wurde 1991/92 zur Erhaltung der Schulen der damaligen ostbayerischen Provinz der Englischen Fräulein gegründet. Sie ist heute Trägerin von 7 Schulen an den 6 Standorten Altötting, Burghausen, Deggendorf, Osterhofen, Neuhaus und Passau.

Der Stiftungsvorstand besteht aus 3 Personen, der Stiftungsrat aus 9 Mitgliedern (Vertreter der Lehrkräfte, Eltern, des Bistums, von Städten und Landkreisen und des Ordens), die gemeinsam die Stiftung führen.

Die Schulen der Maria-Ward-Schulstiftung sind staatlich anerkannte Schulen und müssen daher bestimmte Kriterien einhalten. Sie haben aber ein klares christliches, katholisches Profil. Im Mittelpunkt steht der Unterricht mit dem Erziehungskonzept. Erziehung geschieht vor allem im Unterricht. Die Kinder sollen für ihr jetziges Leben lernen und dabei offen über ihren eigenen Glauben sprechen können.

Das Fundament der Schulen ist nicht eine weltanschauliche Neutralität, sondern es sind katholische Schulen (katholisch in seiner ureigenen Bedeutung), d.h. sie sind christlich, ökumenisch und offen für andere Religionen. Dies soll nicht als ein zum säkularen hinzugefügtes Merkmal verstanden sein, sondern dies ist das Wesensmerkmal unserer Schulen.

Qualitätskriterien für katholische Schulen sind:

·         Personale Würde des Schülers/der Schülerin

·         Gottebenbildlichkeit des Schülers/der Schülerin

·         Glaube, Kultur und Leben durchdringen sich wechselseitig

·         Leitbild der Lebens- und Erziehungsgemeinschaft

·         Wertevermittlung: Freiheit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit

·         Stärkung der Persönlichkeit unserer Kinder

·         Gemeinschaft erleben / leben, denn so funktioniert Glaube

Die Schulen sind Teil der Kirche, wirken mit am Bild der Kirche: Wichtig ist, den Kontakt zu Glaubenden herzustellen. Es geht darum, den Geist Jesu im Miteinander der Gemeinschaft zu leben, zu spüren, zu sehen.

„Mit dem Christentum ist es wie mit der Seife: Es wirkt nur, wenn man es anwendet.“

Die Lehrer und Mitarbeiter der Maria-Ward-Schulen sehen sich als Begleiter der Schüler und Schülerinnen. Der Lehrstoff wird nicht nur vermittelt, sondern jedem Kind wird geholfen, seinen eigenen Weg durch das Aufzeigen von Möglichkeiten und durch Begleitung zu finden. Die Schüler und Schülerinnen sollen lernen, Probleme selbst zu lösen und Entscheidungen selbst zu treffen nach dem Grundsatz „Gehen muss das Kind selbst!“

Die Schulen bieten aber auch Raum und Zeit für Reflexion: Für Schülerinnen und Schüler, aber auch für das Kollegium, um sich nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch Raum für die Nachbetrachtung zu lassen und auch die Feststellung zuzu- lassen, dass niemand vollkommen ist.

Jesus und der christliche Glaube sind der zentrale Bezugspunkt unserer Schulen. Kollegium, aber auch Eltern sind aufgefordert, ihre Arbeit aus der Sicht Gottes anzusehen und dem Anspruch gerecht zu werden: „Ich muss Glaubensinhalte kennen, um Zeugnis davon geben zu können“. Dies wird auch gestützt durch die Einführung neuer Lehrkräfte in den Geist unserer Schulen, in der Vertiefung ihrer religiösen Sozialisierung und durch Fortbildung auch im spirituellen Bereich.

 Die Schulen wollen das Christsein als Glaubenserfahrung erleben lassen nach der Aussage von Karl Rahner: „Der Christ von morgen wird einer sein, der etwas erfahren hat. Oder – es wird ihn nicht mehr geben.“

Die Vision der Schulen ist ein spirituelles Miteinander mit Leben aus der Kraft des Glaubens. Kommunikation findet im Dialog und mit Respekt, Wertschätzung und Achtung voreinander statt. Alle Menschen, Fremde und Vertraute, werden in ihrer von Gott geschenkten Einmaligkeit und Würde angenommen, in ihrer Einmaligkeit gefördert und durch Reflexion zur Übernahme der eigenen Verantwortung geführt.

In der sich anschließenden Diskussion mit den anwesenden Eltern beider Schulen wurde in vielen Beiträgen das „Besondere“ der Maria-Ward-Schulen hervorgehoben und ausgedrückt, dass die Eltern es sehr schätzen, dass ihre Kinder als Persönlichkeiten angenommen werden und christliche Werte in der Schulfamilie gelebt werden. Die Schule wurde aufgefordert, weiter im Rahmen der Möglichkeiten durch staatliche Vorgaben die Freiheiten als Privatschule zu nutzen und Akzente zu setzen.

Weiterhin wurden einige Anregungen vorgebracht, die sich die anwesenden Eltern noch von den Schulen wünschen würden, die in den entsprechenden Gremien der Schulfamilie weiter diskutiert werden sollen.

 

 

 

 

Auswertung der Umfrage des Elternbeirats zur Schulbussituation

 

Die Umfrageergebnisse zur Schulbussituation stehen für Sie als PDF-Datei zum Herunterladen bereit.

 

Sollten Sie eine Beschwerde anbringen wollen, welche die Schulbussituation betrifft, so bittet der Elternbeirat dies über ein entsprechendes Formular zu tun.

Ihre Beschwerde richten Sie bitte an das zuständige Verkehrsunternehmen.

 

 

 

LEV-Umfrage

 

Im Frühjahr 2010 wurde die LEV-Umfrage zur Situation an bayerischen Gymnasien durchgeführt und vom Elternbeirat für unsere Schule ausgewertet.

LEV-Umfrage

 

 

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