Religiöses Leben

Feuer und Flamme für Maria Ward: Abschluss unseres Maria-Ward-Tages

 

      K1600_2018-01-30 Maria-Ward-Tag 06

 

Fünftklässler mit Eltern und Geschwister, Klosterschwestern und Lehrkräfte kamen auf Einladung des Projektteams Erziehungsgemeinschaft zum abendlichen Maria-Ward-Feuer im Klosterhof zusammen.

Gute Gedanken, Wärme und Licht spendeten die Andacht mit Pfarrer Heribert Schauer, der Feuerkorb in der Mitte und die Lichter der 160 Teilnehmer. Und last but not least: Diverse Snacks des P-Seminars Pilgern (Q 11), Kinderpunsch und Glühwein rundeten dieses Leib-und-Seele-Angebot ab. Danke an alle Beteiligten und … Wiederholung nicht ausgeschlossen!

 

 

Ökumenische Andacht für die 8. Jgst. im Guten Hirten in Altötting Süd

 

 

Kirche

 

 

Alle 8. Klassen besuchten in der 2. und 3. Stunde die evangelische Kirche Zum Guten Hirten in Altötting. Für den Themenbereich Ökumene erklärte ihnen der evangelische Pfarrer Udo Sehmisch unter musikalischer Umrahmung die Besonderheiten dieser Kirche und führte ihnen seine Amtstracht vor.

Diese kleine Andacht endete mit einem nach evangelischer Tradition bedächtig gesprochenen gemeinsamen Vater Unser und dem Segen.

 

 

Kirche innen

 

 

  

 

Zu Besuch in der Schule: ambatana: Für Kinder in Kenia

 

Verena Donislreiter, eine ehemalige Schülerin, berichtet über ein zu unterstützendes Solimarsch -Projekt

 

Verena ist vermutlich noch dem ein oder anderem Lehrer hier im Gedächtnis. Sie hat von Altötting aus einen außergewöhnlichen Weg eingeschlagen. Nach ihrem Studium zur Übersetzerin/Dolmetscherin ging sie 2013 für 4 Monate als Freiwillige nach Kenia und beendete nun ihr Masterstudium an der University of Reading, England, im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Ihre Masterarbeit schrieb sie über Hunger und Lebensgrundlagen im Massailand, wofür sie 2015 vor Ort eine Feldforschung durchführte.

Ihre dortigen Erfahrungen haben sie so durchdrungen, dass sie bereits nach ihrem ersten Aufenthalt in Kenia die Hilfsorganisation ambatana, das ist Suaheli für Zusammenhalt,  mit ihrer Freundin in Tüßling ins Leben gerufen hat, die sich besonders dafür engagiert, dass die Grundbedürfnisse der Kinder dort gesichert sind und es ihnen ermöglicht wird, in die Schule zu gehen.

Während ihres Vortrages bei uns in der Schule ist es unübersehbar, dass ihre Arbeit eine Herzenssache ist.

Weil sie selbst vor Ort war, kann sie aus erster Hand berichten, unter welchen Voraussetzungen die Menschen in Südkenia leben müssen:

Der Klimawandel lässt die Dürreperioden länger andauern, was zu Wasser – und Nahrungsknappheit führt. Oft kommt es vor, dass die Kinder nur einmal am Tag etwas essen können. Zudem ist das vorhandene Wasser während der Hungermonate nicht rein, weil Mensch und Tier dieselben Quellen benutzen müssen, was zu Krankheiten führt.

Hoffnung gibt hier die Schule. Allerdings können sich diese nicht alle leisten, weil es dort Schulgebühren gibt. Auch werden andere - nicht immer begründbare- Beiträge verlangt, wie z. B. Aktivitätsgebühren, Schulkleidungsgebühren usw.

Verena hat Agnes kennen gelernt, ein 14-järiges Mädchen, das zwangsverheiratet werden sollte, weil ihr Vater dann eine Mitgift erhalten hätte. Aber– so ist die Tradition – Agnes hätte auch beschnitten werden müssen.

Dies konnte der Verein, zusammen mit ihrer Partnerorganisation vor Ort YISOG, verhindern, indem sie die Schulgebühren von Agnes übernahmen.

Ein nächstes Ziel, das erreicht werden soll, ist die Erbauung eines rescue-centers-  eine Zufluchtsunterkunft v.a. für Waisenkinder.

Auch dafür ist die Organisation an Spenden angewiesen.

Einige unserer Klassen werden in diesem Jahr im Zuge des SOLI-Marschs dafür sammeln und den Verein damit unterstützen. DANKE!

Übrigens: Verna ist unermüdlich: noch in diesem Jahr geht sie als Mitarbeiterin der Welthungerhilfe nach Kambodscha.

Wir wünschen ihr dabei viele gute Erfahrungen und hoffen, dass sie damit wieder zu Besuch an die Schule kommt, damit wir Informationen aus erster Hand bekommen und evtl. noch ein Projekt unterstützen können!

Weitere Informationen gibt`s auf der Website www.ambatana.de

Steffi Schwarzenböck

 

 

 

Bischof Bernadin Mfumbusa aus Tansania zu Gast an den Maria Ward Schulen Altötting

 

Etwa 190 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe von Gymnasium und Realschule lauschten den Ausführungen des Bischofs aus Tansania, der auf seiner Reise durch drei bayerische Bistümer auch bei unserer Schule Station machte. In Tansania, ehemals Teil der Kolonie Deutsch-Ostafrika, sind heute etwa 90% Muslime und 8% Christen, die bisher in einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zusammenleben. Schwerpunkte der von missio München unterstützten Missionsarbeit ist die Bildung von Mädchen und ihr Schutz vor Beschneidung/Genitalverstümmelung, der Unterhalt einer Krankenstation im Massai-Land und die Ausbildung von Ordensschwestern und Katechisten.

Am Ende des Vortrags zeigte sich Bischof Bernadin sehr angetan von dem wachen Interesse unserer Schülerinnen und Schüler, die viele Fragen stellten und seine vielfältige Arbeit mit einem Beitrag von insgesamt 400 Euro unterstützten.

 

Andreas Gruber

 

 

 

 

 

 

Maria-Ward-Tag der 5. Klassen

 

K1024_2016-01-29 Maria-Ward-Tag 007   blaue Maria Ward   K1024_2016-01-29 Maria-Ward-Tag 015

 

Am 29. Januar 2016 beschäftigten sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums und der Realschule mit dem Leben der Ordensgründerin Mary Ward.

Nach einem sehr ansprechenden Vortrag von Sr. Judith Girbinger im Dialog mit Herrn Andreas Gruber erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Süßigkeit als Geschenk. Anschließend setzten die Schülerinnen und Schüler die Informationen und Geschichten in verschiedenen Projekten um.

Es wurden Bilder sowohl von Mary Ward als auch aus ihrem Leben gestaltet, Quizfragen, Rollenspiele, Zeitungsartikel und Würfelspiele entworfen sowie Karten über ihre Reisen erstellt. Die entstandenen Arbeiten wurden anschließend mit Begeisterung allen Mitschülerinnen und Mitschülern unter der Moderation von Frau Dr. Georgine Lerch in der Pausenhalle präsentiert.

Der Maria-Ward-Tag endete mit einem Wortgottesdienst unter der Leitung von Bruder Jeremias mit Unterstützung von Herrn Andreas Gruber, in dem die große Bedeutung von Mary Ward und ihr Vorbild vor allem durch die Fürbitten mit den verschiedenen Gegenständen besonders gewürdigt wurden.

Dieser Projekttag, der von Frau Christiane Stemper, Frau Dr. Georgine Lerch und Herrn Andreas Gruber in bewährter Weise organisiert wurde, stellt ein Zeichen gelebter Ökumene dar.

Christiane Stemper

 

 

Gebetsbuch

Die Fachschaft Religion freut sich über das neue Gebetbuch "Alles, was atmet, lobe den Herrn".

Ab sofort steht es allen Klassen Dank des großen Engagements von Herrn Andreas Gruber und seinem Team

zu Gebet, Meditation und Besinnung zur Verfügung.

 

 

 

 

 

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